Notizen

Veranstaltungen

buttons/moreevents

Sitten & Bräuche

Mittsommer Das Feiern der Sommersonnenwende und das Errichten eines „Maibaums“ war ursprünglich ein Fruchtbarkeitsritus und ein Opferfest. Später war es dann Jahrhunderte lang ein Fest der Liebe. Viele verloben sich oder heiraten am Mittsommerabend. Hat man noch nicht den richtigen Partner gefunden, soll man laut Überlieferung in der hellen Sommernacht sieben Sorten Blumen pflücken und unter das Kopfkissen legen, dann erscheint einem der Zukünftige im Traum.

Mittsommer

Während seiner Västgötareise notierte Linné: “An vielen Stellen waren Maibäume aufgestellt und geschmückt, Knechte und Mägde tanzten in der Nacht…. Dieses unschuldige Vergnügen pflegt man seit undenklichen Zeiten“. Er hatte vollkommen Recht. Das Feiern der Sommersonnenwende und das Errichten eines „Maibaums“ war ursprünglich ein Fruchtbarkeitsritus und ein Opferfest. Später war es dann Jahrhunderte lang ein Fest der Liebe. Viele verloben sich oder heiraten am Mittsommerabend. Hat man noch nicht den richtigen Partner gefunden, soll man laut Überlieferung in der hellen Sommernacht sieben Sorten Blumen pflücken und unter das Kopfkissen legen, dann erscheint einem der Zukünftige im Traum.

Mittsommerabend

Zweimal im Jahr lassen die Schweden ihrem Temperament freien Lauf und geben sich dem kollektiven Tanz hin, nämlich zu Weihnachten und zu Mittsommer. Am Mittsommerabend gegen 15 Uhr steht ganz Schweden still. Dann werden die Mittsommerstangen mit Blumen geschmückt und feierlich aufgerichtet. Dann dürfen alle Generationen ihr kindliches Gemüt zeigen und zu einem Lied im Kreis hüpfen, das heißt „Die kleinen Frösche sind lustig anzusehen…“

Im Freien essen

Auch bei der Mittsommermahlzeit achtet man auf Tradition. Das Festessen findet im Freien statt. Auf dem Tisch stehen die ersten Gemüse der Saison, vor allem die ersten neuen Kartoffeln, mit Dill gekocht. Dazu isst man Matjeshering mit saurer Sahne und gehacktem Schnittlauch sowie Knäckebrot mit leckerem Käse. Abgerundet wird der Genuss durch einen Schnaps und erfrischendes Bier. Als Nachtisch werden frische Erdbeeren mit Schlagsahne serviert.

Es weihnachtet sehr!

Wenn das Winterdunkel sich über das Land gelegt hat, gibt es einen willkommenen Lichtblick – die schöne Lucia tritt über unsere Schwelle und verbreitet Wärme und Licht. Bis zum Luciatag muss das Luciagebäck fertig sein und der Stockfisch eingeweicht werden. „Eingeweicht werden“ wurde gewissermaßen auch „das Volk“ – damals gab es um diese Zeit nämlich das einzige warme Bad im Jahr! Die erste weiß gekleidete „Lussebraut“ ist in Västergötland übrigens im julbord.

Das Weihnachtsbüfett von heute

Auf dem Weihnachtsbüfett müssen so viele Gerichte dargeboten werden, dass man sich sieben Mal einen neuen Teller holen muss! Heringsspezialitäten, kalter Aufschnitt, Schinken, Fleischklößchen, Wurst, Kartoffelauflauf „Janssons frestelse“, Stockfisch, Milchreis, Käseplatte und zur Abrundung Desserts. Nach dem Essen werden die Weihnachtsgeschenke überreicht. Am Heiligen Abend stellt man traditionell einen Teller mit Grütze vor die Tür, für den Hauswichtel, damit er auch im nächsten Jahr Haus und Hof beschützt. Meist ist das ein gefundenes Fressen für einen Fuchs, der hungrig im Schnee herum streunt.

Krebsessen

”Igitt Krebse, dieses Insekt kann ich nicht gut vertragen. Aber viele andere schlürfen und saugen den Inhalt in sich hinein, der sich unter der roten Schale befindet.” Linné mochte keine Krebse, aber die große Köchin seiner Zeit, Kajsa Warg, verwendete sie in ihrer Küche. Von breiteren Kreisen geschätzt wird der Krebs allerdings erst seit Mitte des 19. Jahrhunderts. Seitdem hat sich um ihn herum eine beliebte kulinarische Tradition entwickelt. Der schwedische Brauch des festlichen Krebsessens wurde, wie so viele andere, aus Kontinentaleuropa übernommen und wird jährlich im August gepflegt. Wenn die Nächte wieder dunkel werden, hängt man Lampions auf, und der Tisch wird farbenfroh dekoriert. Rote Krebse und gut gekühlter Schnaps sorgen für rosige Wangen, gute.
 

VästgötaLandet
 534 31 Vara
Telefon: 46 512 311 09
E-mail:  

 
 
 
uiqt|wB%vi{|ow|itivlm|H%vizi5{m%vi{|ow|itivlm|H%vizi5{muiqt|wB%vi{|ow|itivlm|H%vizi5{m